Utilities

Das Wort Utility kommt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt Dienstprogramm. Sinngemäß übersetzt bedeutet Utility auch 'hilfreich' oder 'nützlich', in diesem Sinn würde man also eher von einem nützlichen Hilfsmittel sprechen.

Grundsätzlich wäre jeder Entwickler in der Lage seine Aufgaben auch ohne jegliches Utility durchzuführen, aber an der einen oder anderen Stelle hätte er dann in der Regel mehr Aufwand, oder es wird die Qualität des Arbeitsergebnisses erhöht. Utilities können durch kleine Dienste erhebliche Effizienzsteigerungen bringen.

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Willert ReqXChanger

Der ReqXChanger - Traceability zwischen Anforderungen und UML-Modell

 

Der ReqXChanger bietet Ihnen die Möglichkeit über das standardisierte Requirements Interchange Format (ReqIF) Spezifikationen zwischen Requirements Management Tools (RM) und Model Driven Development Tools (MDD) auszutauschen.

Ermöglicht wird durch den ReqXChanger u.a. eine Synchronisierung von Anforderungen zwischen IBM Rational DOORS und Enterprise Architect, Polarion und Enterprise Architect, IBM Rational DOORS und IBM Rational Rhapsody und Polarion und IBM Rational Rhapsody.

Die Synchronisierung mit dem ReqXChanger ermöglicht eine vollständige Traceability über die Grenze des RM Werkzeuges hinweg. Diese werkzeugübergreifende Traceability ist die Basis für eine Analyse, um Auswirkungen von Anforderungsänderungen auf UML / SysML- Ebene zu untersuchen. Ferner bietet sich nun die Möglichkeit einer Abdeckungsanalyse zwischen Software Spezifikationen und UML / SysML Artefakten. Gerade in Zertifizierungsprojekten (bspw. SIL 1-4, IEC 61508, ISO 26262) sind gerade diese Funktionen von großem Nutzen.

Anstelle eines proprietären Formates nutzt Willert Software Tools mit dem ReqXChanger das standardisierte ReqIF Format, welches durch die OMG verwaltet und gepflegt wird. Durch den Einsatz dieser genormten Schnittstelle kann jedes beliebige RM-Werkzeug, welches ReqIF unterstützt, mithilfe des ReqXChangers an die Modellierungswelt angekoppelt werden.

 

Workflow

Nachdem aus einem Werkzeug für Anforderungsmanagement alle modellrelevanten Anforderungen in eine ReqIF-Datei exportiert wurden, kann der ReqXChanger verwendet werden, um Repräsentationen dieser Anforderungen in ein Modellierungswerkzeug zu übertragen/synchronisieren. Das Werkzeug für Anforderungsmanagement bleibt jedoch der Besitzer der Anforderungen. Das bedeutet, dass diese auch dort bearbeitet werden sollten. Es handelt sich um Repräsentationen der Anforderungen. Diese können verwendet werden, um sie über eine Dependency mit Modell-Artefakten in Beziehung zu setzen. 

 

Der ReqXChanger kann anschließend genutzt werden, um Repräsentationen für in Beziehung gesetzte Modell-Artefakte in das ursprüngliche Werkzeug für Anforderungsmanagement zu übertragen/synchronisieren. Die Repräsentationen enthalten Informationen darüber, um welches Modell-Element es sich handelt und besitzen einen Link zu einer Anforderung entsprechend der erstellten Dependencies im Modellierungswerkzeug.  Hierbei ist das Modellierungswerkzeug der Besitzer der Modell-Artefakte und der Dependencies. Diese sollten folglich auch weiterhin dort bearbeitet werden.

Es ist jetzt möglich, dass im Werkzeug für Anforderungsmanagement eine durchgängige Traceability Anlayse vorgenommen werden kann. In Modellierungswerkzeugen können Entwickler zudem Impact Analysen durchführen.

Features

  • Synchronisierung zwischen Anforderungsmanagement und UML-Werkzeugen
    • Repräsentationen von Anforderungen in UML-Werkzeuge exportieren
    • Repräsentationen von Modell-Artefakten in Werkzeuge für Anforderungsmanagement überführen
    • Dies ermöglicht u.a. eine Synchronisierung und Traceability von Anforderungen zwischen folgenden Werkzeugen:
      • IBM Rational DOORS und Enterprise Architect
      • Polarion und Enterprise Architect
      • IBM Rational DOORS und IBM Rational Rhapsody
      • Polarion und IBM Rational Rhapsody
  • UML Dependencies werden als Links in Werkzeuge für Anforderungsmanagement überführt
  • Durchgängige Traceability Analyse
  • Impact Analyse
  • Abdeckungs-Analyse
  • Abhängigkeiten zwischen Modell-Artefakten und Anforderungen erstellen
  • Import/Export basiert auf dem standardisierten ReqIF-Format
  • Speichern/Laden von Konfigurationen
  • Gelöschte und Geänderte Anforderungen werden in Modellierungswerkzeugen (Enterprise Architect und IBM Rational Rhapsody) hervorgehoben (Suspect Link Funktionalität)
  • Das Abbilden von Attributen von Anforderungen auf Attribute von Modell-Elementen kann angepasst werden
  • Verwendung des standardisierten Requirements Interchange Formats (ReqIF) zur Synchronisation
  • Zukunftsicher und Wechsel/Migration von Anforderungsmanagementwerkzeugen und UML-Werkzeugen möglich, da standardisiertes Austauschformat verwendet wird
 

Managements Interest

Eine oft nicht genutzte Möglichkeit der Effizienzsteigerung ist die Vermeidung oder das Schließen von Lücken zwischen verschiedenen Entwicklungswerkzeugen. Solche Brüche haben immer eine ganze Reihe von Nachteilen. Da es sich um unterbrochene Informationsketten handelt, wird in erster Linie jemand benötigt, der die Datenkonsistenz zwischen den unterschiedlichen Werkzeugen gewährleistet. Für einen Menschen ist dieses eine undankbare, zeitintensive und fehleranfällige Aufgabe. 
Benötigt wird eine Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Werkzeugen. Eine Schnittstelle, die eine einfache Datensynchronisation ermöglicht. Eine Schnittstelle, die auf synchronisierte Änderungen aufmerksam macht.

Willert Software Tools bietet Ihnen eine Lösung, etablierte Werkzeuge für Anforderungsmanagement (Requirements Management) und UML / SysML zusammenzubringen. Diese Schnittstelle ist der ReqXChanger (Requirements Exchanger) von Willert Software Tools.